Die MonsterAG an der Averbruchschule

Alle 4. Klässler der Averbruchschule bekamen am Ende unserer Projekttage unser MonsterDiplom überreicht.

Staunende Gesichter schauten uns an, als wir erzählten, dass das Internet fast komplett kabelgebunden ist. Dass durch unsere Weltmeere Kabel gelegt sind, die die Internetkommunikation über Kontinente hinweg erst ermöglichen, brauchte einige Zeit, bis es in seinen Ausmaßen verstanden war. Auch unser mitgebrachter Server löste bei den Schüler:innen der vierten Klasse, der Averbruchschule in Dinslaken, Erstaunen aus. Dass Server die Grundlage des Internets sind, der Ort, auf dem „das Internet“ sozusagen gespeichert ist und Server viel Strom verbrauchen und Lärm produzieren, wurde ihnen nach dem Einschalten des Servers erst bewusst – so starteten wir in jeden unserer Projekttage.

Die technischen Grundlagen des Internets sollte nur eines von vielen Themen an einem der Tage sein. Zuerst sensibiliserten wir die Schüler:innen für einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang im Netz: Wie kann ich meinen Stress bei zu vielen Whatsapp-Nachrichten mindern und wie verhalte ich mich eigentlich in einem Chat? Warum sollte ich vielleicht einen Nickname und einen Avatar nutzen und was sind eigentlich In-App-Käufe? All diese Fragen und viele, viele mehr beantworteten wir mit den Schüler:innen in unserem ersten Themenblock.

Als die Kinder aus der Pause kamen, ging es direkt zum nächsten Thema: Passwörter. Mit viel Hirnschmalz erlernten sie in Windeseile die Caesar-Verschlüsselung, um die anschließende verschlüsselte Schnitzeljagd erfolgreich zu bestehen. Als der Puls vom vielen Rennen und Denken wieder auf Normalniveau gefallen war, zeigten wir auf, warum man gute Passwörter braucht, wie man sie erstellt und verwalten kann. Das Basteln einer Passwortkarte, unseres Mini-MonsterSafes, war die logische Konsequenz. Nach so viel Gehirn-Jogging brauchten unsere jungen Monster erst einmal wieder frische Luft. Auf ging es in die zweite Pause.

Anschließend erwartete sie unsere SoundSafari, wo wir per Frage und Antwort aufzeigten wie kurios in Filmen und Hörspielen Geräusche nachsynchronisiert werden. Wir forderten sie auf in Zukunft besser hinzuhören, um zu verstehen wie Medienproduktionen entstehen. Nun kam das Highlight, auf das die Schüler:innen den ganzen Tag gewartet hatten: Der Greenscreen. Nachdem sie in kürzester Zeit die Wischkompetenz der zu benutzenden App erlernt hatten, gab es kein Halten mehr. Plötzlich standen die Schüler:innen vor dem Eiffelturm, den Pyramiden oder inmitten eines Sturmes. Zu ihrer Freude durften sie die Fotos direkt ausdrucken und mitnehmen. Natürlich hatten wir vorher noch geklärt, welche Fotos veröffentlicht werden dürfen und welche nicht; und warum das Recht am eigenen Bild so wichtig ist. Ausgestattet mit unserem MonsterDiplom, der Chfiffrierscheibe, unserem MonsterSafe und ihren eigenen Fotos – ganz zu schweigen von dem ganz neu erlernten Wissen – schickten wir die Viertklässler erschöpft und glücklich nach Hause.

 

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