Selber Fake News machen

Am Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasium haben wir ein spannendes Projekt zum Thema Fake News gemacht.

Fake News – ein brandaktuelles Thema, das große mediale Aufmerksamkeit erzeugt. Ein Phänomen, das zwar kein Neues ist, aber eine neue Dynamisierung – nicht zuletzt durch sogenannte Deep Fakes – erfährt.

Doch wie soll man diesem Thema begegnen? Eine Idee: Jugendliche selber zu Fake News Produzenten machen, damit sie die Mechanismen einer Medienproduktion kennenlernen, um sie anschließend kritischer hinterfragen zu können. Gesagt, getan: Am Dinslakener Otto Hahn Gymnasium ließen wir den SchülerInnen des Philosophiekurses der EF (Einführungsphase) freie Hand, um ihre eigenen Fake News zu produzieren.

Nach einer ausführlichen Einführungsphase über Bildkomposition, Stilmittel, sowie Kamera- und Schnitttechnik konnten die TeilnehmerInnen am Projekttag ihre, zuvor auf einem Storyboard festgehaltenen, Reportagen drehen. Sie mussten nun ihre Ideen filmisch umsetzen und den Balanceakt zwischen Glaubwürdigkeit und Phantasma bestehen.

Der anschließende Höhepunkt war die eine Woche später folgende Präsentation. Nun stellte jede Gruppe ihre vorher geheimgehaltene Fake News vor. Wie würden die MitschülerInnen darauf reagieren und wie glaubwürdig war die Meldung letztlich? Nach einer Relfexionsrunde konnte jede Gruppe ihr Ergebnis einschätzen – und die Pointe: Die Ergenisse waren so gut, dass wir von einer Veröffentlichung absehen mussten.

Auch die NRZ berichtete über unser Projekt: Hier geht’s zum Artikel.

Und wer selber erfahren möchte, wie Kameraperspektiven & Co. Assoziationen wecken und Zusammenhänge (künsltich) erzeugen, dem sei diese kurze Werbung des Guardian empfohlen:

Projektbilder

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