Fantastische Zwischenfälle im ND-Jugendzentrum

Am Dinslakener ND-Jugendzentrum haben wir ein kreatives Filmprojekt angeboten, das fantastischer nicht werden konnte.

Im Mai und Juni besuchten wir das ND-Jugendzentrum in Dinslaken, um ein offenes Medienprojekt anzubieten, das Interessierte zwei mal die Woche über einen Zeitraum von über einem Monat besuchen konnten. Alter und Vorkenntnisse spielten keine Rolle. Jeder konnte teilnehmen: Vielleicht nur, um einen kurzen, einmaligen Beitrag zu leisten oder um die gesamte Projektdauer mitzuwirken. So bildete sich eine Kerngruppe heraus, die mit viel Einsatz und Kreativität das Projekt nach vorne brachte. Doch immer wieder hielten interessierte Kinder und Jugendliche ihre Nase gespannt in die Dreharbeiten und leisteten ihren Beitrag.

Das Tolle – aber auch das Schwierige – war, dass die TeilnehmerInnen ihr Projekt komplett eigenständig gestalten konnten. Wir machten zuvor einen ausführlichen Film-Workshop, stellten anschließend verschiedene kreative Techniken vor, um dann der Phantasie der Kinder und Jugendlichen freien Lauf zu lassen.

Und so entstand „Slowmo-Man“, der, wie der Name schon sagt, die Welt in Zeitlupe versetzt. Und „Slowmo-Man“ sollte nur der Anfang aller möglichen Phantastereien der TeilnehmerInnen sein. So entwickelte sich beispielsweise ein weiterer Charakter, der sich von jetzt auf gleich verdoppeln kann.

Nachdem die ersten Ideen auf dem Storyboard festgehalten waren, legten sie sofort los. Schnell waren die Rollen verteilt. Jeder ging auf seinen Posten – egal ob Kameramann oder Darsteller -, die Drehorte wurden ausgewählt und vorbereitet und los ging’s. Ausgerüstet mit Kamera und dem Wissen, was noch im Nachhinein durch entsprechenden Schnitt möglich ist, wurde Szene für Szene aufgenommen. Nachdem eine Szene im Kasten waren, wurde sie umgehend durchgeschaut, auf Brauchbarkeit überprüft und entsprechend wiederholt oder sie gingen direkt zum Dreh der nächsten Szene über.

Bei der abschließenden Präsentation bekamen unsere Filmemacher großen Applaus und waren umso stolzer auf ihr Ergebnis.

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