Schülerinnen und Schüler stellen ihre Schule vor

Mit den SchülerInnen der Comenius-Gesamtschule-Voerde haben wir eine Nachrichtensendung gedreht.

Normalerweise, egal ob Film oder Fernsehen, sind zig Berufe an einer Produktion beteiligt: Vom Maskenbildner über den Bühnenbauer bis zum Geräuschemacher. Der Videojournalist ist alles in einer Person.

In genau diese Lage versetzten wir die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Comenius-Gesamtschule-Voerde. Ziel war es neben diverser Anwendungskompetenzen die TeilnehmerInnen zu befähigen, Medienproduktionen und ihre Mechanismen zu verstehen. Um diese reflexive Kompetenz auszubilden, unterstützt nichts mehr als selber eine Medienproduktion durchzuführen. Gesagt, getan.

Los ging es mit der Wissensvermittlung über die rechtlichen Rahmenbedingungen und der Sensibilisierung für Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Anschließend wurden die Themen vorgestellt und verteilt. Auch wenn nun ein Film-Workshop mit anschließender Film-Übung folgte, sollte es noch dauern, bis die Jugendlichen die ersten Bilder für ihre Reportagen drehten. Denn zuerst stand die Recherche auf dem Programm. Nachdem die Themen recherchiert, die Fakten zusammengetragen und ausgewählt waren, mussten sich die jungen Filmschaffenden überlegen, wie sie diese in Szene setzen wollten. Eine Analyse der gängigen Nachrichtensendungsformate bot sich dafür an. Anschließend wurde fleißig geskribbelt und die Ideen, samt Sprechertext, auf den Storybaords festgehalten.

Jetzt konnte endlich begonnen werden zu filmen und die gewünschten Interviews zu führen, bevor es an den aufwendigen Schnitt und die Aufnahme der Sprecherstimmen ging.

Natürlich braucht man für eine Nachrichtensendung auch einen oder mehrere Nachrichtensprecher und eine passende Umgebung. Also bauten wir einen Greenscreen auf und machten zum Aufwärmen ein paar lustige Fotos, wo sich die SchülerInnen an einen x-beliebigen Ort mithilfe der Greenscreen-Technik beamten.

Danach musste abgeliefert werden. Als gäbe es keinen Druck, sprachen unsere beiden Sprecher äußerst souverän die vorher formulierten Sprechertexte ein. Jetzt musste nur noch ein passendes Hintergrundbild für die Sprecher erstellt werden. Auch diese Hürde sollten die Jugendlichen meistern.

Was fehlte, war noch der Lohn ihrer Anstrengungen: Zum Schluss präsentierten die Schüler und Schülerinnen voller Stolz die Arbeit der letzten vier Tage vor der Schulleitung und der anwesenden Presse.

Ach ja, alle Reportagen wurden ausschließlich mit Tablets gefilmt und erstellt, damit die Schüler und Schülerinnen erfahren, welches kreative Potential in diesen technischen Geräten, die sie in der Hosentasche tragen, liegt.

 

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